www.aktionsbuendnis-klinikumlippe.de
Wir freuen uns sehr über die Vernetzung mit dem Aktionsbündnis Klinikum Lippe. Denn eines zeigt sich klar: Die Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung betreffen viele Regionen – nicht nur uns. Den folgenden Text haben wir für unsere Deutschen Mitstreiter gescchrieben
Danke an das Aktionsbündnis Lippe für den Austausch und die Zusammenarbeit!
#LKGmündbleibt – Engagement für eine verlässliche Gesundheitsversorgung im Waldviertel
Der Verein #LKGmündbleibt ist eine überparteiliche Bürgerinitiative aus dem Bezirk Gmünd in Niederösterreich. Entstanden ist der Verein aus der wachsenden Sorge um die zukünftige Gesundheitsversorgung in einer ländlichen Region – und aus dem klaren Wunsch heraus, Verantwortung zu übernehmen und sich aktiv einzubringen. Was als lose Bewegung begann, hat sich mittlerweile zu einem strukturierten, gemeinnützigen Verein entwickelt. Uns eint das Ziel, eine wohnortnahe, qualitativ hochwertige und öffentlich abgesicherte Gesundheitsversorgung langfristig zu erhalten.
Worum es uns geht
Im Zentrum unserer Arbeit steht das Landesklinikum Gmünd – ein gut funktionierendes, etabliertes Krankenhaus, das für die medizinische Versorgung einer ganzen Region unverzichtbar ist.
Mit dem sogenannten „Gesundheitspakt 2040+“ wurde jedoch eine grundlegende Neuausrichtung der Spitalslandschaft in Niederösterreich beschlossen. Für Gmünd bedeutet das konkret die geplante Schließung des bestehenden Klinikstandortes und der Ersatz durch neue Versorgungsstrukturen, deren konkrete Ausgestaltung bis heute nur in groben Zügen vorliegt.
Der entscheidende Unterschied liegt in der Struktur: Was als „Ersatz“ dargestellt wird, bedeutet einen klaren Rückbau der bisherigen Versorgung. Eine Einrichtung ohne die Leistungsbreite und Absicherung eines öffentlichen Krankenhauses kann dieses nicht ersetzen. Gerade dieser Umstand – ein tiefgreifender Eingriff ohne gleichwertigen Ersatz – führt zu wachsender Verunsicherung in der Bevölkerung.
Unsere Perspektive
Wir sind keineswegs gegen Reformen im Gesundheitssystem. Im Gegenteil: Veränderungen sind notwendig, um Versorgung langfristig sicherzustellen. Entscheidend ist jedoch, wie diese umgesetzt werden.
Aus unserer Sicht braucht es transparente Entscheidungsgrundlagen, nachvollziehbare Planungen und vor allem die Sicherheit, dass bestehende, funktionierende Strukturen nicht vorschnell aufgegeben werden. Besonders kritisch sehen wir die seit über einem Jahr anhaltende Untätigkeit und das Fehlen konkreter, belastbarer Konzepte. Dadurch entsteht der Eindruck, dass der Gesundheitsplan keine ausreichend fundierte Grundlage hat.
Zentrale Fragen bleiben bis heute unbeantwortet: Auf welcher Basis wurden die Bewertungen getroffen? Welche medizinischen, wirtschaftlichen und volkswirtschaftlichen Analysen liegen zugrunde? Welche Szenarien wurden geprüft? Der Eindruck drängt sich auf, dass wesentliche Entscheidungsgrundlagen entweder nicht offengelegt werden – oder in dieser Form gar nicht vorliegen.
Gemeinsamkeiten, die verbinden
Umso wertvoller ist für uns der Austausch mit dem Aktionsbündnis Lippe. Denn trotz unterschiedlicher regionaler Rahmenbedingungen zeigen sich klare Parallelen: Strukturveränderungen im Gesundheitswesen, fehlende Planungssicherheit und die Einbindung privater Investoren in zentrale Versorgungsbereiche.
Auch in unserem Fall tritt mit der geplanten „Gesundheitsklinik“ ein privater Investor – die Hofmeister-Gruppe – in Erscheinung. Welche Rolle dieser künftig tatsächlich einnehmen wird und wie sich dies auf die öffentliche Gesundheitsversorgung auswirkt, ist bislang nicht ausreichend geklärt.
Diese Entwicklungen werfen grundlegende Fragen auf: Wie viel öffentliche Verantwortung darf abgegeben werden – und wie stellt man sicher, dass die Versorgung der Bevölkerung langfristig gesichert bleibt?
Unser Zugang
Unser Verein setzt auf einen sachlichen, konstruktiven und lösungsorientierten Dialog.
Mit der Einbringung eines Initiativantrags zur Durchführung einer Volksbefragung haben wir einen wichtigen Schritt gesetzt, um der Bevölkerung eine direkte Mitsprache zu ermöglichen. Seither ist sowohl auf regionaler als auch auf Landesebene Bewegung in die Thematik gekommen.
Unser Ziel ist klar: die Durchsetzung der im Übernahmevertrag aus dem Jahr 2004 zwischen dem Land Niederösterreich und der Stadtgemeinde Gmünd vereinbarten Standortgarantie eines allgemein öffentlichen Krankenhauses.
Dafür führen wir Gespräche mit politischen Entscheidungsträgern, bringen Anfragen ein, analysieren Konzepte und informieren die Bevölkerung. Gleichzeitig mobilisieren wir dort, wo es notwendig ist, um auf die Bedeutung einer funktionierenden regionalen Gesundheitsversorgung aufmerksam zu machen.
Warum Vernetzung wichtig ist
Die Zusammenarbeit mit anderen Initiativen zeigt: Die Herausforderungen sind keine Einzelfälle. Was in einzelnen Regionen passiert, ist oft Teil größerer struktureller Entwicklungen. Umso wichtiger ist es, Erfahrungen zu teilen, voneinander zu lernen und gemeinsam für transparente, faire und nachhaltige Lösungen einzutreten.
Gesundheitsversorgung ist keine abstrakte Größe – sie betrifft jeden einzelnen Menschen. Und sie verdient eine Planung, die sich am tatsächlichen Bedarf der Bevölkerung orientiert. #LKGmündbleibt steht für: Verantwortung. Transparenz. Dialog. Und für den klaren Anspruch, dass gute Gesundheitsversorgung kein Rückschritt sein darf.
Last Updated: 01.04.2026
Vernetzung mit dem Aktionsbündnis Klinikum Lippe
www.aktionsbuendnis-klinikumlippe.de
Wir freuen uns sehr über die Vernetzung mit dem Aktionsbündnis Klinikum Lippe. Denn eines zeigt sich klar: Die Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung betreffen viele Regionen – nicht nur uns. Den folgenden Text haben wir für unsere Deutschen Mitstreiter gescchrieben
Danke an das Aktionsbündnis Lippe für den Austausch und die Zusammenarbeit!
#LKGmündbleibt – Engagement für eine verlässliche Gesundheitsversorgung im Waldviertel
Der Verein #LKGmündbleibt ist eine überparteiliche Bürgerinitiative aus dem Bezirk Gmünd in Niederösterreich. Entstanden ist der Verein aus der wachsenden Sorge um die zukünftige Gesundheitsversorgung in einer ländlichen Region – und aus dem klaren Wunsch heraus, Verantwortung zu übernehmen und sich aktiv einzubringen. Was als lose Bewegung begann, hat sich mittlerweile zu einem strukturierten, gemeinnützigen Verein entwickelt. Uns eint das Ziel, eine wohnortnahe, qualitativ hochwertige und öffentlich abgesicherte Gesundheitsversorgung langfristig zu erhalten.
Worum es uns geht
Im Zentrum unserer Arbeit steht das Landesklinikum Gmünd – ein gut funktionierendes, etabliertes Krankenhaus, das für die medizinische Versorgung einer ganzen Region unverzichtbar ist.
Mit dem sogenannten „Gesundheitspakt 2040+“ wurde jedoch eine grundlegende Neuausrichtung der Spitalslandschaft in Niederösterreich beschlossen. Für Gmünd bedeutet das konkret die geplante Schließung des bestehenden Klinikstandortes und der Ersatz durch neue Versorgungsstrukturen, deren konkrete Ausgestaltung bis heute nur in groben Zügen vorliegt.
Der entscheidende Unterschied liegt in der Struktur: Was als „Ersatz“ dargestellt wird, bedeutet einen klaren Rückbau der bisherigen Versorgung. Eine Einrichtung ohne die Leistungsbreite und Absicherung eines öffentlichen Krankenhauses kann dieses nicht ersetzen. Gerade dieser Umstand – ein tiefgreifender Eingriff ohne gleichwertigen Ersatz – führt zu wachsender Verunsicherung in der Bevölkerung.
Unsere Perspektive
Wir sind keineswegs gegen Reformen im Gesundheitssystem. Im Gegenteil: Veränderungen sind notwendig, um Versorgung langfristig sicherzustellen. Entscheidend ist jedoch, wie diese umgesetzt werden.
Aus unserer Sicht braucht es transparente Entscheidungsgrundlagen, nachvollziehbare Planungen und vor allem die Sicherheit, dass bestehende, funktionierende Strukturen nicht vorschnell aufgegeben werden. Besonders kritisch sehen wir die seit über einem Jahr anhaltende Untätigkeit und das Fehlen konkreter, belastbarer Konzepte. Dadurch entsteht der Eindruck, dass der Gesundheitsplan keine ausreichend fundierte Grundlage hat.
Zentrale Fragen bleiben bis heute unbeantwortet: Auf welcher Basis wurden die Bewertungen getroffen? Welche medizinischen, wirtschaftlichen und volkswirtschaftlichen Analysen liegen zugrunde? Welche Szenarien wurden geprüft? Der Eindruck drängt sich auf, dass wesentliche Entscheidungsgrundlagen entweder nicht offengelegt werden – oder in dieser Form gar nicht vorliegen.
Gemeinsamkeiten, die verbinden
Umso wertvoller ist für uns der Austausch mit dem Aktionsbündnis Lippe. Denn trotz unterschiedlicher regionaler Rahmenbedingungen zeigen sich klare Parallelen: Strukturveränderungen im Gesundheitswesen, fehlende Planungssicherheit und die Einbindung privater Investoren in zentrale Versorgungsbereiche.
Auch in unserem Fall tritt mit der geplanten „Gesundheitsklinik“ ein privater Investor – die Hofmeister-Gruppe – in Erscheinung. Welche Rolle dieser künftig tatsächlich einnehmen wird und wie sich dies auf die öffentliche Gesundheitsversorgung auswirkt, ist bislang nicht ausreichend geklärt.
Diese Entwicklungen werfen grundlegende Fragen auf: Wie viel öffentliche Verantwortung darf abgegeben werden – und wie stellt man sicher, dass die Versorgung der Bevölkerung langfristig gesichert bleibt?
Unser Zugang
Unser Verein setzt auf einen sachlichen, konstruktiven und lösungsorientierten Dialog.
Mit der Einbringung eines Initiativantrags zur Durchführung einer Volksbefragung haben wir einen wichtigen Schritt gesetzt, um der Bevölkerung eine direkte Mitsprache zu ermöglichen. Seither ist sowohl auf regionaler als auch auf Landesebene Bewegung in die Thematik gekommen.
Unser Ziel ist klar: die Durchsetzung der im Übernahmevertrag aus dem Jahr 2004 zwischen dem Land Niederösterreich und der Stadtgemeinde Gmünd vereinbarten Standortgarantie eines allgemein öffentlichen Krankenhauses.
Dafür führen wir Gespräche mit politischen Entscheidungsträgern, bringen Anfragen ein, analysieren Konzepte und informieren die Bevölkerung. Gleichzeitig mobilisieren wir dort, wo es notwendig ist, um auf die Bedeutung einer funktionierenden regionalen Gesundheitsversorgung aufmerksam zu machen.
Warum Vernetzung wichtig ist
Die Zusammenarbeit mit anderen Initiativen zeigt: Die Herausforderungen sind keine Einzelfälle. Was in einzelnen Regionen passiert, ist oft Teil größerer struktureller Entwicklungen. Umso wichtiger ist es, Erfahrungen zu teilen, voneinander zu lernen und gemeinsam für transparente, faire und nachhaltige Lösungen einzutreten.
Gesundheitsversorgung ist keine abstrakte Größe – sie betrifft jeden einzelnen Menschen. Und sie verdient eine Planung, die sich am tatsächlichen Bedarf der Bevölkerung orientiert. #LKGmündbleibt steht für: Verantwortung. Transparenz. Dialog. Und für den klaren Anspruch, dass gute Gesundheitsversorgung kein Rückschritt sein darf.
Kategorie: Action
Neueste Beiträge
Archiv
Kategorien